Ich lebe zwischen Ost und West. Seit fast drei Jahrzehnten bewege ich mich zwischen Europa und Ostasien – als Lehrender, Schreibender und Beobachter gesellschaftlicher Veränderungen. 

Die meiste Zeit habe ich in China und Japan verbracht, heute führen mich meine Wege ebenso durch Süd- und Südostasien wie zurück nach Deutschland. 


Mich interessiert das Dazwischen: die Räume, Ideen und Konflikte zwischen Europa und Asien, entlang der alten und neuen Routen der Seidenstraße. Ich nenne diesen Denkraum Asiaropa – einen gemeinsamen Kontinent, der längst verbunden ist, aber neu verstanden werden muss. 


Ich schreibe Essays, Bücher und Analysen. Ich lehre, moderiere und vermittle zwischen Kulturen. Ich öffne neue Perspektiven , hinterfrage festgefahrene Bilder und baue tragfähige Brücken zwischen Deutschland, Europa und Asien. 


Ich suche Menschen, die mit wir weiter bauen möchten, die Perspektiven zwischen West und Ost verändern möchten.

Hier entstehen Texte, Projekte und Dialogformate für alle, die sich ernsthaft mit Asien beschäftigen, neue Verbindungen suchen und gemeinsam Zukunft gestalten wollen.

In unseren Bambusbriefen, die ich gemeinsam mit meiner Frau Isabel Wiedenroth gestalte, erzählen ich in kurzen Essays von wichtigen Begegnungen und Entdeckungen zwischen Ost und West: in Geschichte, Gegenwart und Zukunft.

Mein Konzept Asiaropa bietet den notwendigen Perspektivwechsel auf Entwicklungen in Asien, die unsere Gegenwart und Zukunft in Deutschland und Europa mitbestimmen und verändern werden. Dabei geht es nicht nur um Politik und Wirtschaft, sondern vor allem um eine Kultur der Selbstöffnung nach Osten - und den zukunftsweisenden Faktor Bildung. Essays, Dialoglabore, Vorträge - ASIAROPA eröffnet ein weites Feld von Aktivitäten zwischen Asien, Deutschland und Europa. Davon zeuge erste Events - es sollen mehr werden.
 
Haben Sie Interesse darüber mehr für sich, Ihre Institution, Ihr Unternehmen oder ihre Kunden zu erfahren? Sprechen Sie mich an. Ein weites Themenportfolio, Bücher und Events eröffnen Ihnen spannende Angebote. 


Kommen wir ins Gespräch. Entwickeln wir etwas. Arbeiten wir zusammen.

Vernetzen Sie sich jetzt auf LinkedIn – werden Sie Teil meines ASIAROPA-Netzwerks und profitieren Sie von interkulturellen Insights, praxisnahen Strategien und spannenden Trends im Dialog zwischen Ost und West. 

Seit 2025 Senior Partner von SGT - The Gateway between Germany and Asia

Seit 2024 Fachberater für strategische Entwicklung des Sino-German Colleges an der USST, und Professor für Beziehungen China-Asien-Deutschland.

2021-2024 Asienkorrespondent für neue Seidenstraße und globale Konnektivität bei "Germany Trade and Invest" (GTAI)

Seit 1998 Gastdozent am Chinesischen-Deutschen Hochschulkolleg der Tongji-Universität und der Technieschen Universität Berlin.

2011-2014 Leiter des Deutschen Kulturzentrums Villa Kamogawa, Goethe-Institut in Kyoto

2006-2011 Außerordentlicher Professor für Deutschlandstudien an der Zhejiang-Universität Hangzhou

Ferdinand von Richthofen

Der Erfinder der Seidenstraße

Kaum bekannt – aber wahr: 

 

 

Wir sprechen über Chinas neue Seidenstraße und übersehen dabei, dass sie eigentlich eine deutsche Erfindung ist. 


Der nach Marco Polo bedeutendste „Entdecker“ Chinas für Europa war der Wahlberliner Ferdinand von Richthofen (1833-1905), Wissenschaftler, Entdecker und Geograf. Vor Richthofen wiesen Chinakarten im Westen noch viele weiße Flecken auf – nach ihm wussten Europäer, Amerikaner und Chinesen, wie Chinas Moderne und seine Industrialisierung beginnen sollten: Mit unendlichen Mengen schwarzer Kohle, Ideen für moderne Infrasatrukturen und einer Erneuerung der alten Handelsrouten zwischen Ost und West, die Richthofen als „Seidenstraße“ international bekannt machte.

 

Der Berliner Geograf, ein entfernter Verwandter des „Roten Barons“ Manfred, schuf mit seinen Expeditionen in das Reich der Mitte und seinen lebenslangen Forschungen wichtige Grundlagen für Chinas Aufstieg.

 

Mein neuestes Buch Ferdinand von Richthofen. Der Erfinder der Seidenstraße erzählt eine Geschichte, die in Zeiten gegenseitiger Entfremdung zwischen China und dem Westen längst hätte erzählt werden müssen. Sie kontrastiert das aufstrebende Europa des 19. Jahrhunderts und seine Akteure mit den chinesischen Ambitionen unserer Zeit.

 

Das Buch ist im Januar 2023 in der Anderen Bibliothek im Aufbau-Verlag Berlin erschienen. Die renommierte Agentur 2xGoldstein gestaltete das Buch in einzigartiger bibliophiler Ausstattung. 

Näheres zu Buchpremiere und Autorenlesungen finden Sie unter "Events".

Badische Zeitung:

Bei aller Bewunderung für die ostasiatischen Kulturen ist Richthofens Perspektive doch dem Wissenschafts- und Fortschrittsoptimismus und der Theorie westlicher Überlegenheit verpflichtet.Ohne aber dabei zu verkennen, wie groß das zukünftige Potential Chinas und der zentralasiatischen Länder ist und wie sehr sich die Weltordnung bei seiner Entfaltung verändern wird. Die Idee der "Seidenstraße" als "transeurasisches Netz aus Handelswegen" betont von jeher die fruchtbare Wechselwirkung von Ost und West.

Hier liegen auch die Stärken von Marcus Hernigs, die Seidenstraßen-Thematik fokussierendem Richthofen-Porträt, das erzählend zwar nicht immer die Distanz zu seiner Figur wahrt, aber eine kritische Einordnung leistet in historische Entwicklungslinien. 

Deutschlandfunk Kultur

 Der deutsche Geologe Ferdinand von Richthofen gab der chinesischen Seidenstraße einst ihren Namen. Er war ein Pionier, der China von 1868 an erkundete. Der Sinologe und Autor Marcus Hernig hat nun eine lesenswerte Richthofen-Biografie vorgelegt.